Navigation überspringen Sitemap anzeigen
Ihr Gesundheitsteam Hepner & Schmidt GmbH - Logo

Aktuelles Ihr Gesundheitsteam Hepner & Schmidt GmbH

"Unsere Kinder sind unschlagbar" diese Initiative unterstützen wir

Gewalt und Übergriffe an Kinder sind ein wachsendes Problem in unserer Gesellschaft. Gewalt begegnet unseren Kindern leider überall, im Elternhaus, in der Schule, auf dem Spielplatz oder auf dem Weg nach Hause.

Kinder sind dieser Gewalt meist schutzlos ausgeliefert. Gerade in Notsituationen sind sie auf die Hilfe Erwachsener angewiesen. Bedauerlicherweise schauen immer mehr Menschen teilnahmslos bei Streitigkeiten oder Belästigungen einfach weg, weil sie Ärger aus dem Weg gehen wollen, sie ignorieren deutliche Anzeichen von Kindesmisshandlung oder Kindesmissbrauch, weil sie damit partout nichts zu tun haben wollen und lassen durch dieses passive Verhalten das Unrecht erst gewähren.

Zu oft lautet die erschreckend lapidare Antwort auf die Frage nach dem „Wie konnte das nur passieren“ leider „Weil niemand hingesehen, hingehört oder eingegriffen hat.“ Gegen diese zunehmende Mentalität des Wegschauens und der Gleichgültigkeit nach dem Motto „Ich misch mich nicht ein, das geht mich nichts an“ müssen wir gemeinsam ankämpfen, denn Gewalt und Missbrauch gegen Kinder geht uns alle an.

Die Initiative „Unsere Kinder sind unschlagbar“ will ein Zeichen setzen gegen die Gewalt gegenüber unseren Kindern und für mehr Zivilcourage. Fälle von „couragierten Handeln“ und „sich einmischen“ dürfen nicht länger die Ausnahme in unserer Gesellschaft bleiben. Es ist wichtig, dass es immer mehr Menschen gibt, die ohne zu zögern, Kindern Schutz und Hilfe bieten, die eingreifen wenn andere nur wegschauen, die etwas unternehmen auch wenn sie zuerst die einzigen sind.

Wir vom Sanitätshaus " Ihr Gesundheitsteam unterstützen die Initiative, denn Kinder sind unsere Zukunft und haben ein gewaltfreies und sicheres Leben verdient. 

Die Initiative möchte:

  • Gewalt und Missbrauch gegenüber Kindern verhindern helfen
  • Eine neue Kultur des "Hinschauens" in Deutschland etablieren
  • Das Bewusstsein bei Erwachsenen für die Schutzbedürftigkeit von Kindern schärfen
  • Bürger zu mehr Aufmerksamkeit und Achtsamkeit gegenüber Kindesmisshandlung bzw. Kindesmissbrauch animieren
  • Die Bevölkerung für das Thema "Gewalt gegen Kinder" zu sensibilisieren
  • Ein wirksamer Beitrag zur Gewaltprävention leisten
  • Ein Zeichen setzen für mehr Zivilcourage in Deutschland

Das unterstützen wir gern!

Weitere Infos, wenn Sie auch helfen möchten, unter www.vorsicht-zerbrechlich.de

CORONA (COVID-19) - WICHTIGE INFORMATIONEN UND SCHUTZMASSNAHMEN

Informationen & Schutzmaßnahmen Corona-Information

MIT DEM ROLLSTUHL DURCH HELMSTEDT

Die Freiwilligen der Gruppe 18-31 haben sich aufgemacht, die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen in Helmstedt zu erkunden.

Die 24 neugierige junge Erwachsene auf die Reise - eine spannende „Rollstuhlrallye“ durch Helmstedt.
Die Seminargruppe der Freiwilligen aus ganz Niedersachsen hatte sich im Vorfeld eigeninitiativ für das Thema „Behinderung“ und der damit verbundenen „Rollstuhlrallye“ eingesetzt.

Die Gruppe der Freiwilligen vom diakonischen Werk in Niedersachsen wurde in mehrere Kleingruppen aufgeteilt, die jeweils einen Rollstuhl pro Gruppe vom Sanitätshaus Ihr Gesundheits-Team zur Verfügung gestellt bekommen haben. Während einer die Erfahrung aus Sicht eines Rollstuhlfahrers machen konnte, haben die anderen beobachtet, wie die Gesellschaft reagiert und betrachteten die Szenen aus der Distanz.
Dann ging es los, mit dem Rollstuhl quer durch Helmstedt.

Zunächst ging es in einige Supermärkte. Die Gänge waren gut zu befahren und auch breit genug, die einkaufenden Personen gingen freundlich zu Seite und wenn wir, als Rollstuhlfahrer, etwas aus dem oberen Regalfach bekommen wollten, waren die Menschen sehr hilfsbereit und freundlich. Auch die Kassen hatten eine gute Höhe und das Bezahlen verursachte gar keine Probleme.
Ähnlich einfach war es auch in den Banken, die Geldautomaten waren gut zu bedienen und auch eine Überweisung funktionierte mühelos.
Genauso sind wir in den Restaurants, durch die freundliche Bedienung und der guten Höhe der Theken, leicht an unser Essen gekommen.

Leider war der Weg in verschiedene Geschäfte oft nicht so leicht, da dort teilweise drei Stufen im Eingang waren, die es sogar zu zweit sehr schwer machten die Rollstuhlfahrer in das Geschäft zu bekommen. Bei vielen Wohnhäusern sah dieses Problem so ähnlich aus. Dann waren die Türen zu machen Geschäften sehr schwer alleine zu öffnen, sodass die Rollstuhlfahrer auf die Hilfe von Passanten angewiesen waren, was beinahe ständig der Fall war.
In weiteren Geschäften fanden wir zu schmale Gänge vor, in denen es schwer war nichts aus den Regalen zu räumen. Dazu haben uns Kassierer und Kassiererinnen teilweise gar nicht geholfen.
Vor dem etwas tiefer gelegenen Ausgang vor den Geschäften, standen in manchen Fällen Schilder mit Werbung, an die wir eigentlich immer gegen gefahren sind. Wenn diese Schilder nicht direkt vor der Ladentür gestanden hätten, wäre das gar kein Problem gewesen.

Neben den Geschäften waren auch die Wege nicht sonderlich rollstuhlfreundlich. Die schrägen Fußwege zur Straße machten es uns schwer, ohne Hilfe auf dem Fußweg zu bleiben, von denen wir, aufgrund der hohen Bordsteine, nun wirklich nicht gerne hinunterfallen wollten.
Unsaubere Schotterwege an Baustellen machten das Überqueren oft nicht möglich.
In der Fußgängerzone und auf den Straßen war auch einiges los. Viele schnelle unachtsame Autofahrer machten uns das Leben schwer und einige Fußgänger drehten unsicher große Bögen um uns. Allgemein haben sich viele Passanten sehr unsicher verhalten.

Wir haben allerdings auch sehr freundliche und offene Menschen getroffen, die auch gerne halfen. So konnten wir ein anregendes Gespräch mit einer netten Passantin führen, deren erwachsene Tochter selbst seit zwei Jahren im Rollstuhl sitzen muss. Dazu haben wir von anderen Passanten ein sehr gutes Feedback für diese spannende Exkursion erhalten, was uns natürlich auch sehr gefreut hat.

Zusammenfassend konnten wir an diesem schnell vergangenen Vormittag wirklich gute Erfahrungen machen. Sollten auch andere FSJ-Seminargruppen eine solche „Rollstuhlrallye“ planen, können wir das nur empfehlen. Leider ist die Stadt Helmstedt nur bedingt behindertenfreundlich und zeigt viele unmögliche Herausforderungen für die Rollstuhlfahrer. Dennoch ist die Schönheit der Stadt nicht zu verkennen gewesen. Wir bedanken uns herzlich beim Sanitätshaus Hepner & Schmidt für die Bereitstellung der vielen Rollstühle.

Vom 21. bis zum 25. Januar 2019 waren die 24 Freiwilligen zum dritten Freiwilligenseminar in Helmstedt zu Gast. Die Seminare sind Bestandteil des Freiwilligen Sozialen Jahres. Neben diesen engagieren sich die jungen Menschen in verschiedensten sozialen Einrichtungen der Diakonie in ganz Niedersachsen, von der Kita über die Diakoniestation bis zur Wohngruppe für Rollstuhlfahrer*innen.

-Matthias Helmstädt

Helmstedter Sonntag Freiwilligen-Rollifahrer

Unsere Imagebroschüre

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Leistungen und sehen Sie sich unsere Imagebroschüre an.

Zur Imagebroschüre
Onlineshop

Ihr Gesundheitsteam Hepner & Schmidt GmbH

Standort Helmstedt

Schäferkamp 3, 38350 Helmstedt
05351 - 5239001

05351 - 5239005

Öffnungszeiten

Mo. - Fr.:
09:00 - 17:00 Uhr

Standort Schöningen

Heinrich-Jasper-Straße 6, 38364 Schöningen
05352 - 937830

05352 - 937831

Öffnungszeiten

Mo. - Fr.:
09:00 - 13:00 Uhr
Mo., Di., Do., Fr.:
14:00 - 17:00 Uhr
Zum Seitenanfang